Inklusion und Integration

Unser Kindergarten steht allen Kindern offen, auch Kindern mit Behinderungen oder sonstigen Einschränkungen. Alle Kinder können im Alltag voneinander lernen. Jedes Kind soll nach seinen Möglichkeiten gefördert werden und Hilfestellung erhalten.
Dies bedeutet für uns:

  • die Begleitung aller Kinder auf ihrem individuellen Weg in ein eigenständiges Leben,
  • das Anderssein und die Individualität eines jeden Kindes zu akzeptieren und zu fördern,
  • eine ganzheitliche Entwicklung und die soziale Integration zu unterstützen,
  • die Stärken und Schwächen aller Kinder zu erkennen und mit und an ihnen zu arbeiten,
  • ein regelmäßiger Austausch im Team, sowie der Austausch zwischen Eltern, Therapeuten und Erzieherinnen,
  • die Förderung des Austausches betroffener Eltern untereinander,
  • einen offenen Umgang mit dem Thema „Behinderung“ zu fördern.

Inklusion und Integration kann für uns nicht in kleinen Sondergruppen entstehen. Sie bedeuten für uns uneingeschränkte Teilhabe. Wir verstehen Inklusion und Integration auch nicht als ein abschließend zu erreichendes Ziel, sondern als einen anhaltenden sozialen und offenen Prozess, in den alle Kinder, Eltern und Erzieherinnen und auch die evangelische Gemeinde mit einbezogen werden müssen.

Durch die Aufnahme von Kindern mit Behinderungen ist der Andreas-Kindergarten in die Lage versetzt, den Elternwünschen im Sinne der Grundsätze für eine gemeinsame Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder zu entsprechen. Behindert im Sinne der Richtlinien des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe sind Kinder, bei denen die persönlichen Voraussetzungen für die Gewährung von Eingliederungshilfe erfüllt sind. Aus erziehungswissenschaftlicher Sicht gelten Kinder als behindert, die in ihrem Lernen, Verhalten, in der Kommunikation oder den psychomotorischen Fähigkeiten so weit beeinträchtigt sind, dass ihre Teilnahme an den Möglichkeiten in der Gesellschaft erschwert sind und deshalb einer besonderen Begleitung bedürfen.

Durch das gemeinsame Tätigwerden, durch gemeinsame Erfahrungen und Erlebnisse von behinderten und nichtbehinderten Kindern soll der sozialen Isolation behinderter Kinder in zentralen Einrichtungen, wie beispielsweise Sonderkindergärten entgegengewirkt werden. Beide Seiten können im Alltag voneinander lernen. Jedes Kind soll nach seinen Möglichkeiten gefördert werden und Hilfestellung erhalten.

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