Bewegung

Für die motorische Entwicklung der Kinder hat das Kindergartenteam ein Bewegungskonzept unter fachlicher Begleitung erstellt.

Aufgrund der engen Zusammenarbeit und der räumlichen Nähe zur Melanchthon-Schule und dem „Haus der Offenen Tür für die Jugend“ HOT, stehen dem Kindergarten eine Turnhalle, ein Bewegungsraum und ein Sportraum zur Verfügung. Durch Bewegung an und mit Geräten z.b. Seilen, Bällen, Bänken etc. geben wir den Kindern die Gelegenheit zu schaukeln, schwingen, wippen, balancieren, springen, steigen, klettern, rollen, kriechen und werfen etc. Im täglichen Umfeld machen die Kinder so eine Vielzahl an Bewegungserfahrungen. Hierbei lernen sie den Umgang mit Gefühlen wie Angst, Wagemut, An- und Entspannung.

Mit diesem Erleben von Bewegung verbinden wir über die bloße Fortbewegung hinaus viele be- und unbewusste Prozesse in unserem Körper. Kinder müssen selbst aktiv sein können, um ihre Körperwahrnehmung (Gleichgewichtssinn, Grob- und Feinmotorik, Reaktionsfähigkeit, Kraft und Kraftausdauer) besser entfalten zu können. Durch die Möglichkeit, den Körper zu erforschen, Grenzen zu erfahren, lernen die Kinder täglich neue Bewegungsabläufe kennen.

Seit Januar 2006 gibt es im Andreas-Kindergarten ein motopädisches Förderangebot, welches durch den Verein für Mototherapie und Psychomotorische Entwicklungsförderung e.V. durchgeführt wird. Ziel dieser Maßnahme ist es, vor Ort ein frühes niederschwelliges Präventionsangebot für entwicklungsauffällige Kinder zu schaffen. Das Angebot ist in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, dem Jugendamt und dem Verein für Mototherapie geschaffen worden, um

  • die individuellen Chancen der betroffenen Kinder zu erhöhen und das Risiko für spätere Störungen zu mindern,
  • das pädagogische Personal in der Einrichtung in ihrer Arbeit mit den Kindern und Eltern zu unterstützen und zu beraten,
  • die Eltern in geeigneter Form in den Entwicklungsprozess ihrer Kinder einzubeziehen,
  • die Weiterentwicklung und die Ressourcen der Kindertageseinrichtung durch Qualifizierung des Betreuungsangebots zu stärken.

Einheiten werden entsprechend den Bedürfnissen der jeweiligen Einrichtung vor Ort festgelegt.

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